Zum Hauptinhalt springen

Soziale Marktwirtschaft

Die soziale Marktwirtschaft ist eine Wirtschaftsordnung, die einen freien Markt mit staatlichen Eingriffen verbindet, um sozialen Ausgleich zu sichern.

Soziale Marktwirtschaft

  • Der Staat greift lenkend ein
  • Ziel: wirtschaftlicher Erfolg und sozialer Ausgleich
  • Vorteile: Soziale Sicherheit, hoher Lebensstandard, sozialer Ausgleich
  • Nachteile: Bürokratie und staatliche Eingriffe können Innovation bremsen

Freie Marktwirtschaft (zum Vergleich)

  • Keine oder nur wenige Eingriffe
  • Ziel: Gewinnmaximierung

Wichtige Persönlichkeiten

Ludwig Erhard

  • "Vater" der sozialen Marktwirtschaft
  • Führt 1948 die Währungsreform und den freien Wettbewerb in Westdeutschland ein
  • Buch: Wohlstand für alle

Adam Smith

  • Begründer der freien (liberalen) Marktwirtschaft
  • Buch: Wohlstand der Nationen
  • Idee: die „unsichtbare Hand" des Marktes, freier Markt führt zu Wohlstand

Wozu Wettbewerb?

  • Treibt die Wirtschaft an
  • Fördert Fortschritt
  • Billigere Produkte
  • Mehr Qualität, neue Erfindungen
  • Zwingt Unternehmen zur Effizienz
  • Größere Auswahl für Konsumenten

Nachteile: Druck auf kleine Unternehmen, Umweltbelastung.

Braucht freier Wettbewerb Regeln?

Ja, zum Schutz gegen Monopole, Kartelle und soziale Ungleichheit. Genau das ist die Aufgabe des Wettbewerbsrechts und der Wettbewerbsaufsicht.