Dateisystemtypen
Ein Dateisystem legt fest, wie Daten auf einem Speichermedium organisiert und abgelegt werden. Dateisysteme unterscheiden sich in der maximalen Dateigröße, der Journaling-Unterstützung und darin, welche Betriebssysteme sie lesen und schreiben können.
Überblick
| Dateisystem | Max. Dateigröße | Journaling | Typischer Einsatz |
|---|---|---|---|
| FAT32 | 4 GB | Nein | USB-Sticks, SD-Karten, hohe Kompatibilität |
| exFAT | 16 EB | Nein | Große USB-Sticks und SD-Karten plattformübergreifend |
| NTFS | 16 EB | Ja | Windows System- und Datenlaufwerke |
| ext4 | 16 TB | Ja | Standard-Dateisystem unter Linux |
| APFS | 8 EB | Ja (Copy-on-Write) | Standard-Dateisystem unter macOS |
| btrfs | 16 EB | Ja (Copy-on-Write) | Linux, mit Snapshots und Pooling |
Auswahl eines Dateisystems
- Höchste Kompatibilität (kleine Dateien): FAT32 wird von praktisch jedem Gerät gelesen und beschrieben, ist aber auf 4 GB pro Datei begrenzt.
- Höchste Kompatibilität (große Dateien): exFAT hebt die 4-GB-Grenze auf und funktioniert unter Linux, Windows und macOS.
- Nur Linux: ext4 ist die sichere Standardwahl; btrfs ergänzt Snapshots und weitere fortgeschrittene Funktionen.
- Nur Windows: NTFS unterstützt Berechtigungen, Journaling und große Volumes.
- Nur macOS: APFS ist für SSDs optimiert und der moderne Standard.